Alles übers Kürbiskernöl
Zusammensetzung
12% gesättigte Fettsäuren: 6% Palmitinsäure, 6% Stearinsäure
28% einfach ungesättigte Fettsäuren: 28% Ölsäure
52% mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 51% Linolsäure, 1% Linolensäure
30% - 40% Eiweiß (Protein)
18mg Vitamin E/100ml
sowie Vitamin A, B1, B2, B6, C, D
4% - 5% Mineralstoffe und Spurenelemente
Chlor, Eisen, Fluor, Jod, Kalium, Kalzium, Kupfer,
Magnesium, Mangan, Natrium, Phosphor, Selen, Schwefel, Zink
Seltene Aminosäuren wie Zitrulling und Cucurbitin
4-8% Kohlenhydrate
2-4% Rohfaser
Die Haltbarkeit beläuft sich bei kühler und dunkler Lagerung auf ca. 10 Monate.
Geschichte
Der Speisekürbis, lat. Cucurbita pepo, stammt aus Mittelamerika, und ist im Besonderen in Mexiko seit Jahrtausenden Kulturpflanze.
Christoph Columbus brachte die Pflanze nach Europa, wo sie schon nach wenigen Jahren über ganz Mittel -und Südeuropa verbreitet war.
Am Anfang des 20. Jahrhundert entsteht durch eine Mutation (die vier äußeren Zellschichten der Samenschale sind nicht verholzt und verdickt) der "schalenlose steirische Ölkürbis" (cucurbita pepo L. convar. Pepo var styriaca) mit seinem typischen oliv bis dunkelgrünem Aussehen.
Somit wird der Anbau dieser Kürbisart erst seit gut 100 Jahren betrieben.
Als Speiseöl
Steirisches Kürbiskernöl wird in erster Linie zur Verfeinerung von Salaten verwendet. Versuchen Sie Steirisches Kürbiskernöl statt Ihres üblichen Salatöles und ich verspreche Ihnen ein unvergessliches Geschmackserlebnis. Es eignet sich auch hervorragend zum Veredeln anderer feiner Gerichte, wie zum Beispiel Suppen, Nudelgerichte, gekochtem Rindfleisch, Saucen, Reis, Eierspeisen und Aufstriche.
Tipp: Setzten Sie Ihre Gerichte mit Kürbiskernöl nie der direkten Sonne aus. Das Öl wird innerhalb kurzer Zeit ranzig.
Kernölflecken
Keine Panik bei Kernölflecken. Die Natur hilft bei der Entfernung dieser Flecken mit, da Kernöl photosensitiv = lichtempfindlich ist. Hängen Sie das Tischtuch oder Kleidungsstück direkt in die Sonne. Die grüne Farbe verbleicht zur Gänze.
